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Gab es wirklich Meeresversenkungen von Abfällen?

Entsorgung

Zwischen 1969 und 1982 versenkte die Schweiz gut 5300 Tonnen schwach- und mittelaktive Abfälle an drei Standorten im Atlantik. Diese Verklappungen erfolgten gemäss den gesetzlichen Vorgaben und internationalen Abkommen, unter Aufsicht der NEA (Nuclear Energy Agency der OECD) und in gemeinsamen Aktionen mit anderen europäischen Ländern. 1992 beschloss der Bundesrat, diese «Entsorgung» zu beenden und stattdessen ein Zwischenlager für alle radioaktiven Abfälle zu bauen. Rund 60 Prozent der versenkten Schweizer Fässer enthielten radioaktive Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung, der Rest stammte aus dem Betrieb von KKW. Selbst wenn die Fässer sich mit der Zeit zersetzen, stellt ihr geringes radioaktives Inventar nach heutigem Wissensstand keine Bedrohung für das Meer dar, wie auch ein langjähriges internationales Überwachungsprogramm zeigt. Das Meer enthält bereits von Natur aus einiges Uran. Zudem baut sich die geringe Radioaktivität der versenkten Abfälle innert weniger Jahrzehnte auf ein unbedenkliches Niveau ab.